Bloggertreffen 2017 in Erfurt

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Ich bin wohl eher ein Blog-Leser als ein Blog-Schreiber. Zumindest seit blog.de nicht mehr besteht und ich mich – notgedrungen – bei WordPress anmeldete.
Aber das soll hier nicht mein Thema sein, sondern das Lesen. Dabei bin ich nämlich auf die Information gestoßen, dass es sowas wie ein Bloggertreffen gibt.

Gelesen – für gut befunden – und beim 3. Treffen in Erfurt, gebucht. Hier meine Schilderung:
Die Bahnfahrt war typisch Deutsche Bahn, abenteuerlich. Verspätung, Schienenersatzverkehr, schlechte Informationen.
In Erfurt holte mich maenne ab, der das Treffen auch organisiert hatte, gemeinsam mit seiner Frau. Meine 2 stündliche Verspätung war wohl ein Stress für ihn. Wir stellten fest, dass es besser gewesen wäre, vorher die Telefonnummern auszutauschen, um für diesen Fall vorzusorgen. Hatten wir aber nicht und ich frage mich, wie er das hingekriegt hat, ausgerechnet bei meiner Ankunft auf der Matte zu stehen.
Wie auch immer. Maenne stand zum Abholen bereit und wir sind zum Bäcker Becker, weil dort Ichbinsg und kleinerTeufel1968 warteten. Damit waren wir schon Mal zu viert.
Was wäre ich eigentlich ohne maenne? Von ihm hatte ich auch die Hilfe beim Buchen des Hotels. Zunächst konnte ich im Internet kein freies Zimmer finden. Sein Link mit Hotels in der Stadt, brachte mich auf das „Gartenstadt“. Eine kleine gemütliche Unterkunft, gut erreichbar mit der Straßenbahn Linie 4 Richtung Bindersleben.
Am Freitag Abend, 12. Mai, trafen wir uns am Wenigenmarkt im Restaurant „Zur Börse“. Dort lernte ich dann PachT und hatifa persönlich kennen. Die Lokalität war sehr gut besucht und auch draußen auf dem Markt, saßen viele Gäste – dazu aber noch später.

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Samstag, den 13. Mai, bin ich früh alleine los um die Erfurter Gartenbauausstellung (ega, früher iga) zu besuchen. Diese kenne ich aus meinen Kindertagen. Ich besuchte sie etwa im Alter von 12 Jahren mit meinen Eltern und da die Ausstellung noch existiert, wollte ich mir das nochmal anschauen. Ich fand mich plötzlich in so einem Stück DDR wieder. Also der Park liegt inmitten Deutschlands (so, wie es eben im Jahr 2017 bundesweit ist) und zack: DDR. Das hatte was! Allerdings waren die 8,50 Euro viel zu viel für einen besseren Stadtpark. Und für die Gartenbauausstellung im Inneren des Parks sollte man auch noch 1,50 Euro bezahlen! Unverschämt!

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Nun ja, beim Verlassen des DDR-Überbleibsels war ich auch gleich wieder in der Bundesrepublik und alles war wieder „normal“.
Nachmittag bescherte uns – noch ein Loblied auf maennes Organisation – ein Stadtführer namens Andreas Benedikt, eine der besten Führungen, die ich je erlebt habe. Wir gelangten in jede noch so verwinkelte Gasse und Ecke, die man sich so als Fremder in der Stadt wünscht. Und Dank der Schlüsselgewalt des AB erhielten wir eine Klosterbesichtigung durch alle Räumlichkeiten, denn er hatte ja einen Schlüssel – das kommt doch nicht alle Tage vor!

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Das Augustinerkloster zu Erfurt, in dem Martin Luther als Mönch studierte, haben wir natürlich auch besichtigt.
Nach der wunderbaren Stadtführung tranken wir einen Kaffee – im Rücken den Domplatz mit Dom, anschließend aßen wir im Garten des „Bit am Dom“ zu Abend. Dazu gesellten sich noch Brathahn und Kiesel – Blogger aus Chemnitz.
Nun zu dem Vermerk, etwas oberhalb im Text: Dazu noch später.

Erfurt zeichnet sich durch eine großartige Gastronomie – eigentlich befindet sich gefühlt in jedem Haus eine gastronomische Einrichtung/zumindest in der Innenstadt) – aus. Was gibt es besseres als freie Auswahl für den Gast? Und ja! Da gibt es Rostbrätel, Bratwurst und Klöße, alles Thüringer Art. Ich liebe es! Ich liebe auch, dass die Innenstadt noch abends gegen 12 gut besucht ist. Und das nicht von krakeelenden, betrunkenen Jugendlichen, sondern von Eheleuten: also nettes Volk, die einfach nicht nur zu Hause sitzen wollen.
Leider rückte nach dem Schlafen, die Heimreise eilig an. Ein kurzes Treffen gab es noch in einer italienischen Eisdiele, am Benediktsplatz, gleich bei der Krämerbrücke und ab ging’s zum Bahnhof – wieder in „Männes-Shuttel-Service“. Nun war der Zug pünktlich und somit kam ich planmäßig gegen halb 5 in Lippstadt an. Dort wurde ich vom nächsten Shuttle-Dienst – obendrein mit Blumen für mich als Mutter – von meiner Tochter Anna, empfangen und letztendlich nach Hause chauffiert.

Gut, dass ich an diesem Treffen teilgenommen habe. Bis Oktober habe ich nicht mehr frei oder Urlaub. Die Kraft zum Durchmalochen hole ich mir jetzt aus der Erinnerung an Erfurt und an die teilnehmenden Blogger.

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2 Gedanken zu “Bloggertreffen 2017 in Erfurt

  1. Was soll man da mehr sagen … drei Tage, die in Erinnerung bleiben werden !
    ***
    Übrigens die vielen netten Leute um Mitternacht in der Innenstadt waren bestimmt Teile des Konzertpublikums bei Udo Lindenberg und Clueso in der Messehalle.

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    1. Na gut. Vielleicht ist nicht immer soviel los. Aber den Abend zuvor – beim Wenigenmarkt – saßen auch eine Menge Leute. Da ist um diese Zeit bei uns schon lange der Nachtwächter unterwegs 😆😎

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