Familien-Ausflug

Was macht man an Christi-Himmelfahrt? Einen Familienausflug.

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Wir waren bei den Externsteinen und anschließend am Hermannsdenkmal. Sehr viele Leute hatten die gleiche Idee und diese wiederrum besitzen wohl auch alle einen Hund.

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Das ist aber nicht meine Hund. Nur ein Fremder, der plötzlich mit im Bild war.

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Das ist meiner. Bzw. der von meiner Tochter und da ist sie auch gleich mit auf dem Foto.

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Am Hermannsdenkmal haben wir dann eine Fotofunktion am iPhone ausprobiert. Wenn man nur schnell genug um den Fotografen herumläuft, dann erscheint man mehrfach im Bild. Ich habe extra für euch mich da wohl zur Idiotin gemacht und bin wie blöd um meinen „Noch-Nicht-Vor-Dem-Gesetz-Schwiegersohn“ drum herumgelaufen…

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Also Apple geht mal davon aus, dass nicht so eine lahme Ente die Funktion nutzt. Ehrlich gesagt: muss ich nicht haben, an einem Feiertag. So ist es nach 3-Mal rennen wie blöd, geworden:

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Aber diese Funktion – Auslösen, dann das Display soweit nach oben ziehen, dass man meint komplett sein Motiv aufgenommen zu haben (wie eine Videoaufnahme), dann zoomt das iPhone das Foto zu einer Aufnahme und man hat sich und den Hintergrund in der Totale – ist doch cool, oder?

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Hier mit Freund meiner Tochter, der mit Pokemon zu tun hat.

Anschließend waren wir noch gemeinsam in einem Ausflugslokal und sind dann wieder nach Hause gefahren.

Ich hoffe, ihr hatte auch einen netten Feiertag

Luise

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Shopping-Tour

Hier komme ich gerade aus dem Baumarkt. Habe mir eine Blumen-Ampel gekauft und einen Kokos-Pflanzstab…

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Dann bin ich zum TEDI um mir den Jeans-Teppich zu kaufen, den sie in der Werbung hatten….

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Und so sieht’s aus…

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Nun genieße ich die wohlverdiente Ruhe, nach soooviel Stress. Alles in Allem: ein gelungener Shopping-Tag.

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…und falls ihr euch veräppelt fühlt. Doch ich habe das tatsächlich per Fahrrad und durch den Wald erledigt. 🙂

Bloggertreffen 2017 in Erfurt

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Ich bin wohl eher ein Blog-Leser als ein Blog-Schreiber. Zumindest seit blog.de nicht mehr besteht und ich mich – notgedrungen – bei WordPress anmeldete.
Aber das soll hier nicht mein Thema sein, sondern das Lesen. Dabei bin ich nämlich auf die Information gestoßen, dass es sowas wie ein Bloggertreffen gibt.

Gelesen – für gut befunden – und beim 3. Treffen in Erfurt, gebucht. Hier meine Schilderung:
Die Bahnfahrt war typisch Deutsche Bahn, abenteuerlich. Verspätung, Schienenersatzverkehr, schlechte Informationen.
In Erfurt holte mich maenne ab, der das Treffen auch organisiert hatte, gemeinsam mit seiner Frau. Meine 2 stündliche Verspätung war wohl ein Stress für ihn. Wir stellten fest, dass es besser gewesen wäre, vorher die Telefonnummern auszutauschen, um für diesen Fall vorzusorgen. Hatten wir aber nicht und ich frage mich, wie er das hingekriegt hat, ausgerechnet bei meiner Ankunft auf der Matte zu stehen.
Wie auch immer. Maenne stand zum Abholen bereit und wir sind zum Bäcker Becker, weil dort Ichbinsg und kleinerTeufel1968 warteten. Damit waren wir schon Mal zu viert.
Was wäre ich eigentlich ohne maenne? Von ihm hatte ich auch die Hilfe beim Buchen des Hotels. Zunächst konnte ich im Internet kein freies Zimmer finden. Sein Link mit Hotels in der Stadt, brachte mich auf das „Gartenstadt“. Eine kleine gemütliche Unterkunft, gut erreichbar mit der Straßenbahn Linie 4 Richtung Bindersleben.
Am Freitag Abend, 12. Mai, trafen wir uns am Wenigenmarkt im Restaurant „Zur Börse“. Dort lernte ich dann PachT und hatifa persönlich kennen. Die Lokalität war sehr gut besucht und auch draußen auf dem Markt, saßen viele Gäste – dazu aber noch später.

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Samstag, den 13. Mai, bin ich früh alleine los um die Erfurter Gartenbauausstellung (ega, früher iga) zu besuchen. Diese kenne ich aus meinen Kindertagen. Ich besuchte sie etwa im Alter von 12 Jahren mit meinen Eltern und da die Ausstellung noch existiert, wollte ich mir das nochmal anschauen. Ich fand mich plötzlich in so einem Stück DDR wieder. Also der Park liegt inmitten Deutschlands (so, wie es eben im Jahr 2017 bundesweit ist) und zack: DDR. Das hatte was! Allerdings waren die 8,50 Euro viel zu viel für einen besseren Stadtpark. Und für die Gartenbauausstellung im Inneren des Parks sollte man auch noch 1,50 Euro bezahlen! Unverschämt!

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Nun ja, beim Verlassen des DDR-Überbleibsels war ich auch gleich wieder in der Bundesrepublik und alles war wieder „normal“.
Nachmittag bescherte uns – noch ein Loblied auf maennes Organisation – ein Stadtführer namens Andreas Benedikt, eine der besten Führungen, die ich je erlebt habe. Wir gelangten in jede noch so verwinkelte Gasse und Ecke, die man sich so als Fremder in der Stadt wünscht. Und Dank der Schlüsselgewalt des AB erhielten wir eine Klosterbesichtigung durch alle Räumlichkeiten, denn er hatte ja einen Schlüssel – das kommt doch nicht alle Tage vor!

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Das Augustinerkloster zu Erfurt, in dem Martin Luther als Mönch studierte, haben wir natürlich auch besichtigt.
Nach der wunderbaren Stadtführung tranken wir einen Kaffee – im Rücken den Domplatz mit Dom, anschließend aßen wir im Garten des „Bit am Dom“ zu Abend. Dazu gesellten sich noch Brathahn und Kiesel – Blogger aus Chemnitz.
Nun zu dem Vermerk, etwas oberhalb im Text: Dazu noch später.

Erfurt zeichnet sich durch eine großartige Gastronomie – eigentlich befindet sich gefühlt in jedem Haus eine gastronomische Einrichtung/zumindest in der Innenstadt) – aus. Was gibt es besseres als freie Auswahl für den Gast? Und ja! Da gibt es Rostbrätel, Bratwurst und Klöße, alles Thüringer Art. Ich liebe es! Ich liebe auch, dass die Innenstadt noch abends gegen 12 gut besucht ist. Und das nicht von krakeelenden, betrunkenen Jugendlichen, sondern von Eheleuten: also nettes Volk, die einfach nicht nur zu Hause sitzen wollen.
Leider rückte nach dem Schlafen, die Heimreise eilig an. Ein kurzes Treffen gab es noch in einer italienischen Eisdiele, am Benediktsplatz, gleich bei der Krämerbrücke und ab ging’s zum Bahnhof – wieder in „Männes-Shuttel-Service“. Nun war der Zug pünktlich und somit kam ich planmäßig gegen halb 5 in Lippstadt an. Dort wurde ich vom nächsten Shuttle-Dienst – obendrein mit Blumen für mich als Mutter – von meiner Tochter Anna, empfangen und letztendlich nach Hause chauffiert.

Gut, dass ich an diesem Treffen teilgenommen habe. Bis Oktober habe ich nicht mehr frei oder Urlaub. Die Kraft zum Durchmalochen hole ich mir jetzt aus der Erinnerung an Erfurt und an die teilnehmenden Blogger.

Meine Entscheidung zur Landtagswahl in NRW

In diesem Jahr wähle ich zum 1. Mal per Brief. Am kommenden WE fahre ich zum Bloggertreffen nach Erfurt und werde deswegen am Sonntag nur knapp Zeit haben, um zum Wahllokal zu gehen  (rechne mit Zugverspätung auf dem Rückweg). Warum also nicht mal die Möglichkeit der Briefwahl nutzen?

Was ich wähle?

  1. Nicht die SPD (autsch, Frau Kraft)
  2. Nicht die AfD (never)

Ich möchte nicht aus Protest wählen. Aber einen Grund abzuwählen habe ich auch.

Seit 1. April 2017 gibt es das Gesetz zur gleichen Bezahlung der Leiharbeiter gegenüber Festangestellten/Arbeitern bei Firmenzugehörigkeit ab dem 9. Monat. Nun würde ich ja mal erwarten, von meinem Arbeitgeber (das ist eine Leihfirma/und ich bin 10 Monate im Unternehmen) unaufgefordert eine Erhöhung meiner Bezüge zu bekommen. Das ist nicht passiert.

Den Grund weiß ich schon.

Hierzulande wird gerne auf den Vertrag gepocht, der angeblich bis Vertragsablauf bindend ist. So umgehen Arbeitgeber geschickt die Gesetze. Mein letzter Boss hat auch diesen Trick angewendet. Obgleich der noch unverschämter war. Er zahlte nicht mal den Durchschittslohn.

Anscheinend gibt es eine stille Duldung, dass die Arbeitgeber sich um neue Gesetzesregelungen drücken können. Die Politik schaut nur zu. Ich habe nichts davon, wenn gerechte Gesetze geschaffen werden, aber es an der Umsetzung fehlt. Und aus der Leiharbeit komme ich nicht raus. Schon zwei Mal wurde ich nicht übernommen, als es Zeit war (meist nach 2 Jahren/ist jetzt aber auch kürzer). Oops! Da ist immer keine Arbeit mehr da gewesen. Nur, dass auf den Internetseiten des Arbeitsamtes, die selbige Leihfirma Jobangebote online einstellte. Die konkrete Folge: ich musste immer wieder bei einem neuen Leihunternehmen um die 9 Euro anfangen.

In so einer Situation befinde ich mich gerade wieder. Arbeite seit August 2016 in einem hiesigen Industrieunternehmen. Habe nur einen Leiharbeiter-Vertrag. Dieser endet im Januar 2018. Ab Oktober 2017 bekomme ich ein sogenanntes Kundenreferenzentgelt, was etwa 80 % dem Stundenlohn des Unternehmens für ihre Festangestellten entspricht. Wenn ich nun nicht übernommen werde (und das ist immer ein Roulette-Spiel) habe ich 3 Monate – sagen wir – beinahe gerecht verdient, um dann eventuell wieder ab Februar, bei etwa 9 Euro anzufangen.

Wie wählt ihr und warum?

Grüße aus NRW

EureLuise