Mürrische Indifferenz

Seht ihr!

Nun ist meine App von Wikipedia verschwunden und ich kann nicht mehr nachschlagen, was Herr Prof. Dr. Herfried Münkler meinte mit der:

„… eine mürrische Indifferenz…“

Gibt’s hier vielleicht Blogger, die wissen, was das meint?

*LOL* – ist aber kein Witz! Er sagte das im Zusammenhang mit den Berichten über die letzten Amok/Terror-Vorfälle in Deutschland bei der ARD (als Sachverständiger)…

Neuer Job

Nach den ganzen Querelen mit meinem – seit gestern – alten Arbeitgeber, habe ich ab 01. August einen neuen Job.

Dann nenn‘ ich mich Operator bei einem Global Player established in Germany….wenn man das mal so ausdrücken will! Ist eigentlich Produktionsmitarbeiterin in 3 Schichten. Mit der Eigenschaft, besser bezahlt zu sein.

Wer es nicht gelesen hatte, hier kurz zusammen gefasst: Streitfall war, dass ich nicht Lohn, sondern Gehalt gekommen habe und nachdem ich es nachgerechnet habe, feststellte, es war ein Trick meinen Lohn runterzurechnen. Per Anwalt konnte ich leider nichts erreichen. Unterschrift ist Unterschrift heißt es wohl dann vor Gericht (bezüglich Arbeitsvertrag in dem die Gehaltssumme ausgewiesen war), der Betriebsrat der Firma hat nicht den kleinen Finger gerührt.

Gestern habe ich beim Unterschreiben des Auflösungsvertrages noch eindringlich geäußert, dass sie doch bitte Mitarbeiter/innen bei der Neueinstellung auf die Gehaltszahlung hinweisen mögen. Gleich wurde klar: das haben die nicht vor! Das Wort Gehalt und die Gehaltssumme wird wohl auch beim Nächsten nicht fallen. Was für’ne Schweinerei!

Nun schreibe ich noch einen Leserbrief an die örtliche Zeitung. So geht das nämlich nicht. Es ist ein Trick, die Löhne runterzurechnen und es verhindert, dass der Bewerber oder Neumitarbeiter seine Vergütung nachrechnen kann.

Ärgerlich- neben dem Lohnbetrug –  ist, dass ich Kraft und Hoffnung investiert habe in eine Zukunft, die keine war. Hoffentlich erweist sich der neue Job als zukunftsträchtiger!

Offensichtlich ist die Praxis an Arbeiter, die üblicher Weise Lohn bekommen, Gehalt zu zahlen, eine Gängige (in NRW?). So bereits durch Unterhaltungen mit Bekannten/Freunden/Nachbarn in Erfahrung gebracht. Und noch merkwürdiger: Gewerkschaften haben dies wohl in der Vergangenheit mit Arbeitgebern so ausgehandelt. Ich meine: damals hat noch keiner von Arbeitsmarktreform gesprochen und darüber nachgedacht, dass so eine interne Aushandlung für Arbeitgeber sich als Chance zum Tricksen erweisen wird. Und das wird nun kräftig vollzogen. Und die Hände der Gewerkschaften liegen – mit sich und der Welt zufrieden – im Schoß. Die registrieren nämlich nicht, dass bei Neumitarbeitern, das Gehalt immer kleiner wird, aber mündlich der Stundenlohn, der schön klingt, genannt wird beim Einstellen.

Ich finde es ja so schwierig die Angelegenheit schriftlich so auszudrücken, dass dem Leser die Poblematik klar wird (wegen dem Leserbrief)…

Habt ihr das hier verstanden? Mich würde das mal interessieren, weil ich um eine Simplizität im Ausdruck für einen kurzen Leserbrief ringe….

Versäumen will ich hier aber auch nicht zu erwähnen, dass im Streitfall – mit einem Anwalt besprochen – es zentral um einen Umrechnungsfaktor ging. Der Faktor wird zum lohnbuchhalterischen Rechnen benutzt, um von Gehalt in Lohn umzurechnen. Ich bin der Meinung, dieser ist mathematisch ungenau. In einem Maße, dass sich eine erhebliche Differenz ergibt.

Zum Beispiel: Ich arbeitete für gleichen Stundenlohn in Tagschicht (bei einem früheren Arbeitgeber, der auch Stundenlohn abrechnete) und nun in 3 Schichten. Dabei kam die gleiche Summe raus. Obwohl ich ja nun für die Schichtarbeit um die 150 Euro Zuschläge bekam.

Eigentlich ein Fall für’s Gericht. Da müsste auch ein Mathematik-Sachverständiger her, der den Faktor untersucht.

Oder aber: es bleibt dabei! Arbeiter bekommen Lohn und Angestellte Gehalt. Da brauchts keinen Umrechnungsfaktor und ich hätte 150 Euro monatlich mehr in der Tasche gehabt.

Was mache ich nun in Sachen Leserbrief?

 

 

Mutterwunsch

Dieser Tage treffe ich auf den Geist aus der Flasche und er sagt, ich hätte einen Wunsch frei.

Da habe ich mir gewünscht ich sei ein Pokemon. Dann würde in den Fokus meiner Tochter rücken!

Da meinte er, ich bräuchte Pokemon-Staub und Bonbons…

pokemongo

 

Wieder bei der PRT

PRT…periradikuläre Therapie. Bedeutet: Einspritzung eines Schmerzmittels in die Lendenwirbelsäule (wegen Bandscheibenvorfall)

Das ist heute das 3. Mal. Die schlimmsten Schmerzen sind weg. Aber eben nicht ganz weg. 

Ich habe noch als Maßnahme Bewerbungen geschrieben, damit ich nicht mehr in den schweren Arbeitsschuhen auf hartem Betonboden laufen muss. 

Hatte auch bereits 2 Vorstellungstermine als Industriekauffrau/Sachbearbeiterin und es sieht gut aus. Nur noch die Zusage mit Vertrag fehlt 😣

Eine weitere PRT wird nicht verschrieben. Ein nächster Weg wäre dann eine OP an der Bandscheibe, was ich unbedingt verhindern möchte. Lieber gehe ich noch den physiotherapeutischen Weg und bleibe auch mit meinem Rückentraining am Ball.

Vor 7 Jahren litt ich an der selben Krankheit und nach ca. 10 bis 11 Monaten waren die Schmerzen verschwunden. Ich hoffe jetzt auch auf einen ähnlichen Verlauf. Dann rieselt im Oktober oder November ein Wunder auf mich herab. Schließlich ist das schon so geschehen….!!!!

Wann ist euch zuletzt ein Wunder zu Teil geworden?

Berlin in 3 Tagen

 

Mit meiner Freundin war ich 3 Tage in Berlin. In der kurzen Zeit haben wir recht viel geschafft. Am Dienstag angekommen sind wir gleich los. In der Nähe unseres Hostels befindet sich die Oberbaumbrücke und East Side Galery…

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Danach ging’s noch schnell zur Fanmeile (Dienstag, der 21.06. Vorrundenspiel gegen Nordirland)…

 

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Und einmal am Brandenburger Tor sind wir noch rüber zum Reichstagsgebäude/Deutscher Bundestag um Bilder zu machen…

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Am Mittwoch ging der Berlin-Tripp gleich mit einem engen Plan weiter. Naturkundemuseum, Museumsinsel, Berliner Fernsehturm und Alexanderplatz. Zum Schluss eine Stadtrundfahrt…

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Im Hotel/Hostel zurück – gegen 21:00 Uhr – planten wir den Donnerstag: Nochmal Alexanderplatz hin zum DDR-Museum, Wannsee mit Schiffsfahrt, Schloss Sans Souci in Potsdam, Mauermuseum am Check Point Charlie…

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Die Bilder sind an einem Tag entstanden, an dem es 36° Celsius waren…deswegen war das Beste vom Tag die abendliche Dusche 🙂

Auf Wiedersehen Berlin!

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Es hat – trotz der Anstrengung – sehr viel Spaß gemacht. Die Leute waren sehr nett. Ich glaube die Wiedervereinigung hat der Stadt gut getan. So entspannte Berliner kannte ich noch nicht. Ich komme gerne wieder!

Ich habe auch ein paar Ansichten gefunden (zum Beispiel war im Fernsehturm die Inneneinrichtung unverändert/Foto vom Treppengeländer), die so waren, wie ich sie aus meiner Kindheit/Jugend kenne und liebe…

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