Work, work, work, work, work, work

Zu diesem Thema hatte ich im Februar bereits geschrieben.

  1. Dass mir der Song von Rihanna eher nicht gefällt
  2. Dass ich mich ausgebeutet fühle, weil ich keine korrekte Lohnabrechnung bekomme

Nun gibt es noch einen neuen Song aus Amerika mit dem Thema WORK. Nämlich von Fifth Harmony. Das ist eine US-amerikanische Girlgroup, die 2012 durch die zweite Staffel der Castingshow The X Factor bekannt wurde.

You don’t gotta go to work, work, work, work
Work, work, work
But you gotta put in work, work, work, work
Work, work, work
You don’t gotta go to work, work, work, work
Work, work, work
Let my body do the work, work, work, work
Work, work, work
We can work from home, oh, oh, oh-oh
We can work from home, oh, oh, oh-oh…

Usw.

Dieser Song begeistert mich …https://www.youtube.com/watch?v=blWRSRvJUfo

Zurück nach Deutschland und zu meiner Arbeit.

Ich habe einen Anwalt beauftragt meine Lohnforderung einzuklagen, weil mir der ausgehandelte Stundenlohn nicht gezahlt wird. Der Trick ist: Ich bekomme Gehalt und nicht Lohn. Mir kam mal die Idee das Gehalt nachzurechnen und da errechnete ich, dass mir jede Stunde 0,73 Cent fehlen. Auf den Monat gerechnet kann ich das so nicht hinnehmen. Das Schreiben meines Anwaltes hat nun meinen Arbeitgeber veranlasst auch meine Zuschläge zu kürzen.

Da ist klar: auf korrekten Lohn und auch gerechten Lohn, kann ich lange warten. Mein Anwalt hat mir  in Sachen Rechtsprechung auch nicht gerade sehr viel Hoffnung gemacht. Der Stundenlohn wurde nur mündlich vereinbart. Damit habe ich keine Beweise.

Eine Klage werde ich trotzdem anstrengen, mir fehlt auch  die Durchschnittszahlung bei Krank- und Feiertagen.

Am 11. Mai wurden von der Regierung neue Regeln  die Arbeitsmarktreform  besser zu regulieren, beschlossen.* Im Kern geht es darum, dass Leiharbeit und Werksverträge nicht zum Zwecke des Lohndumpings missbraucht wird.

Nun bin ich keine Leiharbeitskraft oder habe einen Werksvertrag. Dafür habe ich einen Projektvertrag. Der drückt auch meinen Lohn und ich bekomme dauernd befristete Verträge. Ich glaube in 2 Jahren und 3 Monaten, in denen ich in meiner Firma bin, habe ich 5 oder 6 Verträge bekommen und immer noch bin ich befristet beschäftigt.

Also ich werde das nicht mehr hinnehmen. Ich verlange „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“

  1. Ich bleibe bei dem Weg übers Gericht (ist aber unsicher)
  2. Ich appelliere ab Montag bei der Gewerkschaft unserer Firma (leider kennen die das Wort Solidarität nicht)
  3. Ich schreibe an die übergeordnete Gewerkschaft in Arnsberg (IG Metall)
  4. Ich werde ab nächste Woche jeweils für 1 Stunde meine Arbeit niederlegen (ich kann die Maschine per Knopfdruck abstellen)
  5. Ich muss herausfinden, wie hoch der Lohn der festangestellten Arbeiterinnen und Arbeiter ist (ich schätze 4 Euro höher pro Stunde)

 

*    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-05/leiharbeit-arbeitsmarktreform-einigung-koalition-werkvertraege

So, nun höre ich mir erst Mal den Song von Fifth Harmony an – ordentlich laut – damit ich auf andere Gedanken komme und dann muss ich noch eine E-Mail meines Anwaltes be-antworten. Mein Töchterchen kommt nachher auch vorbei, weil wir gemeinsam einen Kuchen backen wollen. Darauf freue ich mich besonders. Sie hat mich das erste Mal gebeten ihr zu zeigen, wie man bäckt. Sie braucht ihn für das Schützenfest morgen in ihrem Wohnort!

Tschüsschen Luise

 

 

 

 

 

 

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